Alternativenergie

AlternativenergieReis & Neumann - Alternativenergie

Wärmepumpe

Was ist eine Wärmepumpe?

Reis & Neumann - WärmepumpeSie alle haben zu Hause etwas Ähnliches stehen: Ihren Kühlschrank. Der Kühlschrank kühlt, die Wärmepumpe wärmt, das grundlegende Prinzip ist das gleiche. Kühlt der Kühlschrank, produziert er Wärme. Die wird über einen Wärmetauscher (an der Rückseite des Kühlschranks) ungenutzt an die Umgebung abgegeben.

Die Wärmepumpe macht es umgekehrt. Sie kühlt nicht ihren Innenraum, sondern ihre Wärmequelle, z.B. das Erdreich in dem sie die darin vorhandene Wärme entnimmt, d. h. sie wird vom Erdreich in eine Flüssigkeit übertragen, die in den Erdwärmesonden kreist. Diese Flüssigkeit hat einen tiefen Siedepunkt und verdampft durch die Wärmeaufnahme, es wird also zu Gas. Ein Kompressor verdichtet dieses Gas, das sich dabei erhitzt. Es gibt seine Wärme an das Heizsystem ab, kühlt ab, kondensiert, wird also wieder flüssig, gelangt zurück in die Erdwärmesonde. Der Kreislauf kann von vorn beginnen.

Zum Antrieb des Kompressors benötigt man Strom oder Gas. Die meisten Wärmepumpen werden heute mit Strom betrieben. Moderne Wärmepumpen kommen heute mit sehr wenig Antriebsenergie aus. Ein Niedrigenergie-Einfamilienhaus benötigt eine Heizleistung von 6 kW/h. Für den Betrieb der Wärmepumpe werden nur 1,5 kWh benötigt. Den Rest liefert dann das Erdreich.

Vergleichen wir: Die kleine Platte Ihres Elektroherds braucht durchschnittlich 1,6 kW/h. Sie haben auch noch einen Heizlüfter im Badezimmer? Der braucht rund 2 kWh. Und die Wärmepumpe heizt Ihr ganzes Haus – mit 1,5 kW/h für ihren Antrieb.

Die Wärmepumpe ist ein umweltfreundliches, Primärenergie sparendes Heizsystem. In der Verbindung mit einer Erdwärmesonde stellen sie ein zuverlässige, weltweit Millionenfach bewährte Alternative zur Verbrennung fossiler Energieträger wie Öl oder Gas für die Wohnungsheizung dar.

Hier eine Auswahl an Wärmepumpenherstellern:

  • buderus
  • stiebel-eltron
  • hargassner
  • ivt-rohr
  • neura

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Solaranlagen

  • Umweltentlastung
  • Warmwasser
  • Heizungsunterstützung
  • Zuschuß vum Staat

Solarthermie – Solarwärme für Warmwasser und Heizung

Die Sonne liefert uns täglich ein enormes Energiepotential, das in Deutschland den Primärenergieverbrauch um das Achtzigfache übersteigt. Diese Energiequelle ist praktisch unerschöpflich und steht uns auch in den nächsten Jahrmillionen zur Verfügung. Fossile Brennstoffe wie Kohle, Erdgas oder Erdöl sind dagegen nur begrenzt vorhanden. Die nächsten Generationen werden nicht mehr uneingeschränkt auf sie zurückgreifen können, so daß die Sonne zweifellos die Energie der Zukunft darstellt.

Solaranlagen zur Warmwasserbereitung

Reis & Neumann - SolarenergieFür die Nutzung der Sonnenenergie zur Warmwasserbereitung ergeben sich günstige Voraussetzungen, da der Warmwasserbedarf eines Haushaltes über das Jahr annähernd konstant ist. Es besteht dadurch eine größere Übereinstimmung zwischen Energiebedarf und solarem Energieangebot als bei der Nutzung zur Raumheizung. Mit einer richtig dimensionierten Anlage kann man jährlich 50 % bis 65 % des Warmwasserbedarfs mit Sonnenenergie decken. Im Sommer kann meistens der gesamte Bedarf an Warmwasser über die Solaranlage bereitgestellt werden. Dann kann die konventionelle Heizanlage ganz abgeschaltet werden. Das ist besonders vorteilhaft, weil sie in diesem Zeitraum wegen des wegfallenden Heizbedarfs nur mit einem niedrigen Nutzungsgrad arbeitet. Man kann die angebotene Sonnenenergie noch besser nutzen, wenn anstatt der herkömmlichen Geräte, Waschmaschinen und Geschirrspüler mit Warmwasseranschluß zum Einsatz kommen.

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Pellets Heizung

  • Umweltentlastung
  • Biologischer Brennstoff
  • Zuschuß vom Staat

Bei den so genannten Pellets handelt es sich um genormte, zylindrische Presslinge aus getrocknetem und naturbelassenem Restholz wie Sägemehl, Hobelspänen oder Waldrestholz. Sie sind etwa 10 bis 35 mm lang und haben einen Durchmesser von 6 mm. Die Herstellung, welche bewusst auf chemische Bindemittel verzichtet, erfolgt unter hohem Druck. Als Presshilfs- mittel werden vorwiegend Roggenmehl und Maismehl eingesetzt. Der Heizwert von 2 kg Pellets entspricht etwa dem von 1 m³ Erdgas oder 1 l Heizöl. Der Bedarf eines Einfamilienhauses liegt bei etwa 5 Tonnen Pellets jährlich. Beim Pelletseinkauf fällt lediglich ein erminderter Steuersatz von derzeit 7 % an.

Man benötigt diese Pellets zum Betrieb der Holzpellets-Heizung – deshalb ist ein entsprechender Lagerraum erforderlich. Dies kann ein dem Heizungsraum angeschlossener Kellerraum sein, welcher mit Unterkonstruktion aus Schrägböden und einer Transportschnecke ausgerüstet ist.

Reis & Neumann - PelletsAber eine Lagerung der Pellets kann auch in besonderen Gewebe- / Silobehältern erfolgen. Weiterhin benötigt man Einblas- und Absaugstutzen sowie Prallschutzmatten. Eine Pellets-Heizung einschl. Montage kostet ungefähr 12.000 Euro bei einer Leistung von 10 und 15 kW, welche der Staat fördert. Kleinere Anlagen sind entsprechend günstiger. Weitere Fördergelder kann man beantragen, wenn zum Pellets-System eine thermische Solaranlage zur Warmwasserbereitung verwendet wird.

Der Heizungsbetrieb erfolgt folgendermaßen: Der Spezialbrenner der Holzpelletsheizung wird mit den Holzpellets gespeist, welche bei Zentralheizungen mittels Transportschnecke vollautomatisch und je nach Bedarf aus dem Lagerraum entnommen werden. Eine mögliche Variante dazu ist die Brennstoffversorgung über eine Saugaustragung. Der Zentralpunkt einer Pellets-Heizungsanlage ist die Brennkammer. Eine elektronische Steuerung regelt die automatische Zündung, welche die Verbrennung in Gang setzt. Sie stellt somit die bestmögliche Relation von Verbrennungsluft, Betriebstemperatur und Brennstoffmenge her. Aus ökologischer Sicht ist der Betrieb einer Holzpellets-Heizung nahezu CO2-neutral im Gegensatz zu fossiler Energie wie Erdöl oder Erdgas.

Kaminöfen

  • Feuer und Wasser
  • Anbindung an das Heizsystem
  • 30% Wärme in den Raum,
    70% Wärme an Wasser bzw. Heizung
  • Pellets oder Scheitholz möglich

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